Die Sieger des „Be the Best“ Wettbewerbs 2026 stehen fest!
Acht herausragende Projekte aus Tiroler HTLs haben sich für das Finale des diesjährigen „Be the Best“ Wettbewerbs aus 35 Einreichungen qualifiziert.
Die Vielfalt der Projekte zeigte eindrucksvoll das hohe technische Niveau und die Innovationskraft der teilnehmenden Schüler:innen – von Robotiklösungen über Softwareentwicklungen bis hin zu praxisnahen technischen Anwendungen.
Folgende Projekte haben es ins Finale geschafft:
- Deltra – Bau eines Großraum 3D Druckers (HTL Anichstraße)
- Analysetool für Veranstaltungen (HTL Anichstraße)
- Robotikeinheit LuMaLu Bot (HTL Anichstraße)
- Holsense (HTL Imst)
- Rennrad (HTL Imst)
- 2D Game (HTL Bau Informatik Design)
- Laborautomatisierung Sonden (HTL Jenbach)
- Carrer Bot (HTL Lienz)
Das Finale fand am 17. April in der Industriellenvereinigung Tirol in Innsbruck statt. Martin Nothdurfter begrüßte alle Direktoren, Abteilungsleiter, Begleiter und Finalistenteams im Namen des Fördervereins Technik Tirol! Die besten acht hatten die Gelegenheit, ihre Projekte einer Fachjury und einem großen Publikum zu präsentieren. Bei der Bewertung der Projekte waren unter anderem die Kriterien Kreativität, interdisziplinäre Zusammenhänge, technischer Inhalt, Umsetzung und Präsentation ausschlaggebend.
„Die Qualität der Einreichung zum diesjährigen Wettbewerb war auf einem überaus hohen Niveau. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und besonders den Sieger-Teams“, betonten unisono Klaus Vogler von der Bildungsdirektion Tirol, Lukas Winiwarter von der Uni Innsbruck und Benjamin Massow vom MCI, die in diesem Jahr die Jury bildeten.
Das sind die Gewinner-Projekte von Be the Best 2026:
Platz 1: „Holzrennrad“ – Vincenz Sonderegger und Adrian Müller / HTL Imst, Abteilung Innenarchitektur und Möbelbau
Im Fokus der Arbeit stand die Verbindung der natürlichen Elastizität von Holz mit der hohen Festigkeit und dem geringen Gewicht von Carbon. Durch ein neuartiges Fertigungskonzept, bei dem Holz gleichzeitig als formgebende Struktur und äußere Schutzschicht dient, soll der Einsatz von Carbon auf das notwendige Minimum reduziert werden. Ziel war die Entwicklung eines prototypischen Rennradrahmens inklusive CADKonstruktion, fertigungstechnischer Umsetzung ausgewählter Bauteile.
Platz 2: „Holsense“ – Tobias Regensburger und Lukas Plattner / HTL Imst, Abteilung Innenarchitektur und Holztechnologie
Ziel der Arbeit war es, ein physisches Lernobjekt zu entwickeln, das Sinne, Motorik und Kognition vernetzt. Grundlage hierfür bilden aktuelle Studien und lerntheoretische Ansätze. Das entstandene Objekt fördert die kindliche Entwicklung gezielt und spielerisch, indem es taktile Reize, feinmotorische Anforderungen und kognitive Herausforderungen stetig variiert.
Platz 3: „Deltra – Großraum 3D-Drucker“ – Nico Zehetner, Dominik Fiegl / HTL Anichstraße, Abteilung Elektronik und technische Informatik
In dieser Arbeit wurde der Bau eines 3D-Druckers konzipiert und gefertigt. Dieser wird für den Praxisunterricht der Abteilung Biomedizin und Gesundheitstechnik eingesetzt, um die Forschung und den Bau von Exoskeletten und Sensorik am menschlichen Körper zu unterstützen.
Die drei Gewinnerteams dürfen sich über eine Gemeinschaftsreise in eine europäische Hauptstadt freuen. Aber auch die anderen Teams gingen nicht leer aus – für sie gab es Goody-Bags, gefüllt mit Gadgets vom Förderverein Technik und einiger seiner Mitglieder, wie der Industriellenvereinigung Tirol, der TIWAG, der IKB und der Wirtschaftskammer Tirol.
Wir gratulieren allen Finalisten und den Gewinnern herzlich!
Fotocredit: Die Fotografen, WKT















