HTL und Ausland

b_250_200_16777215_00_images_echte_chancen_globus-auslandssemester-540x304.jpgAuslandsausbildung:

Im Rahmen eines Schüleraustauschprogrammes haben 200 SchülerInnen aus ganz Österreich die Möglichkeit, für ein Jahr, ein Semester oder drei Monate bei eines Gastfamilie zu leben und die Schule in einem anderen Land zu besuchen. Organisiert wird die Aktion von dem von der UNO ausgezeichneten "Austauschprogramm für interkulturelles Lernen" (AFS). Interessierte Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren können zwischen 55 Länder der Welt wählen.

Auslandspraktikum:

Seit einigen Jahren besteht für HTL-SchülerInnen die Möglichkeit, das Ferialpraktikum im Ausland zu absolvieren. Wer Kontakte zu ausländischen Firmen hat, kann im Rahmen eines Leonardo-Projektes über die IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch) in Wien um finanzielle Untersützung ansuchen. Diese beläuft sich je nach Entsendungsland auf ca. 800 bis 900 Euro pro Monat. Bedingung ist, dass die Kontakfirma im Ausland einen Praktikumsplatz mit Betreuer zur Verfügung stellt, die Leonardo- und Europass-Vereinbarung unterschreibt und der Praktikant der IFA nach dem Praktikum einen Bericht abliefert.

Studium und Ausland

globus-auslandssemester-540x304In Österreich gibt es verschiedene Möglichkeiten um ein Auslandsstudium zu absolvieren. Einerseits kann dabei der Auslandsaufenthalt über ein geregeltes Auslandssemester über ein Austauschabkommen mit einer fremden Uni, mittels Selbstorganisation als Freemover oder als Besucher einer Sommeruniversität erfolgen. Weiters kann Auslandserfahrung auch durch ein Auslandspraktikum oder ein freiwilliges soziales Jahr gesammelt werden.

Auslandssemester:

  • Studieren für ein Semester (oder ein Jahr) an einer anderen Uni in einem anderen Land .
  • Meist durch Abkommen zwischen Heimat- und Gastuniversität geregelt.
  • Keine Registrierung bzw. teils keine Zahlung von hohen Studiengebühren an der Gastuniversität notwendig.
  • Je nach Heimat- bzw Gastuniversität gibt es verschiedene Austauschprogramme (zBsp. Erasmus). Informationen sollten diesbezüglich beim International Office der jeweiligen Universität bezogen werden.

Freemover:

  • Auswahl einer eigenen absoluten Wunsch-Uni (wenn keine Partnerschaft mit Heimuniversität vorhanden)
  • Schwierigere und meist kostenintensive Variante (teilweise hohe Studiengebühren)
  • Organisation erfolgt großteils auf eigene Faust

Sommeruniversität:

  • Absolvieren verschiedener Kurse auf einer anderen Universität über die Dauer von max. 1 Monat.
  • Zeitintensiver Aufenthalt, da semesterlange Kurse in ein paar Wochen angeboten werden.
  • Einerseits haben viele Universitäten eigene Sommerprogramme, andererseits werden universitätsunabhängige Programm von gemeinnützigen Vereinen angeboten.

Diplom-/Masterarbeit im Ausland:

  • Wahl eines eigenständigen Themas oder Nutzung der Angebote von Organisationen wie das Ökosoziale Studierenden Forum oder die Plattform Neurus.
  • In jedem Fall muss ein Betreuer sowohl auf der Heimatuniversität als auch auf der Gastuniversität vorhanden sein.

Praktikum im Ausland:

  • Organisationen wie zum Beispiel die IAESTE für Studierende technischer Studienrichtungen helfen bei der Vermittlung eines Praktikumsplatzes.
  • Diese helfen meist auch bei der Suche nach einer Unterkunft, wobei großteils die Organisation auf eigene Faust erfolgt.
  • Ein Auslandspraktikum kann natürlich auch komplett selbst organisiert werden.